Die Sozialabgaben sind zu einer wachsenden Belastung für die Betriebe geworden. Hohe und vor allem ständig steigende Lohnzusatzkosten gefährden die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und des Standorts Deutschland.
Damit das deutsche Sozialsystem weiterhin finanzierbar und leistungsfähig ist, müssen die sozialen Sicherungssysteme reformiert werden – besonders die beitragsfinanzierte Sozialversicherung. Dies gilt umso mehr angesichts des demografischen Wandels, der die Gesellschaft in den nächsten Jahren und Jahrzehnten tiefgreifend verändern und neue finanzielle Lasten mit sich bringen wird.
Zu hohe und möglicherweise noch weiter steigende Beitragssätze, die sich direkt in noch höheren Lohnzusatzkosten niederschlagen, schwächen die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, das Wirtschaftswachstum und die Beschäftigung.
Südwestmetall engagiert sich deshalb in den Organen der sozialen Selbstverwaltung, um die Kostenentwicklung bei den gesetzlichen Sozialversicherungen zu bremsen und das Vorsorgesystem nicht zu einem Versorgungssystem verkommen zu lassen.
Südwestmetall informiert seine Mitgliedsunternehmen über aktuelle Entwicklungen in der Sozialpolitik und im Sozialversicherungsrecht, berät sie in sozialrechtlichen Fragen und unterstützt sie bei der Umsetzung sozialrechtlicher Bestimmungen in den Betrieben. Darüber hinaus vertritt der Verband die Anliegen der Mitgliedsunternehmen gegenüber Behörden.