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Eine optimale Basis für den Berufsstart in der Metall- und Elektroindustrie – das ist die betriebliche Ausbildung im dualen System. Sie ist eng mit der Arbeitswelt verknüpft und vermittelt neben den theoretischen Inhalten praxisbezogen die unterschiedlichsten betrieblichen Abläufe.

Eine Ausbildung in der M+E-Branche eröffnet viele Möglichkeiten.

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Allerdings hat die Attraktivität des Systems spürbar nachgelassen. Immer mehr Schulabgänger entscheiden sich für andere Wege des Ausbildungs- und Berufseinstiegs. Gleichzeitig weisen viele Schulabgänger, die sich um eine Stelle im dualen System bewerben, nicht die nötige Ausbildungsreife auf. Selbst gute Schulnoten stehen nicht mehr zwangsläufig für eine ausreichende Eignung zur Ausbildung. 


Was ist zu tun?

Das duale Ausbildungssystem muss einerseits für leistungsstarke Schulabgänger attraktiv bleiben und andererseits neue Wege auch für leistungsschwächere Schulabgänger eröffnen. Dies bedeutet die Öffnung und Flexibilisierung des Systems in zwei Richtungen: Für leistungsstarke Jugendliche müssen verstärkt Zusatzqualifikationen sowie inhaltlich und zeitlich flexible Ausbildungsmöglichkeiten angeboten werden. 

Leistungsschwächere Jugendliche brauchen Einstiegsmöglichkeiten in Form von Teilqualifikationen und zweijährigen Berufen mit Anschlussmöglichkeiten in die dreijährigen Berufe. Es kommt darauf an, ein abgestuftes, mehrphasiges System zu entwickeln. Die Lösung wird dagegen nicht darin liegen, immer anspruchsvollere Berufe zu schaffen, die für viele Jugendliche gar nicht mehr erreichbar sind. 

Darüber hinaus brauchen leistungsschwächere Jugendliche Unterstützung beim Übergang von der Schule in den Beruf mit Angeboten zur Berufsorientierung, zur Förderung der Ausbildungsfähigkeit und Hilfen in der Bewerbungsphase. 

Wenn direkt nach dem Schulabschluss die Ausbildungsfähigkeit noch nicht gegeben ist, sollte diese über eine berufsvorbereitende Maßnahme erlangt werden können, etwa mit dem Berufspraktischen Jahr 21 (BPJ 21) oder der Einstiegsqualifizierung (EQ). Wichtig sind klare Standards für solche berufsvorbereitenden Maßnahmen mit eindeutig definierten und überprüfbaren Lernzielen sowie Vermittlungsvorgaben in Ausbildung und Beschäftigung.

Auch während der Ausbildung müssen Hilfsangebote bereitgestellt werden, die bei Schwierigkeiten in der Berufsschule oder bei anderen individuellen Problemen einen Ausbildungsabbruch verhindern und die Leistungsfähigkeit erhalten und ausbauen können.

Unser Angebot: M+E-Einstieg

M+E-Einstieg steht für unser Engagement im Rahmen von START 2000 Plus – für mehr Chancen zum beruflichen Einstieg in die Metall- und Elektroindustrie. 

Dabei setzen wir an drei Stellen an:
  • Für die Förderung von Jugendlichen mit mangelnder Ausbildungsreife gehen wir in die Vorabgangs- und Abgangsklassen der Haupt- und Werkrealschulen und führen Kompetenzanalysen sowie individuelle Angebote zur frühzeitigen Berufsorientierung durch.
  • Für den Einstieg in die Ausbildung erhöhen wir die Ausbildungseignung und verbessern die Chance auf einen Ausbildungsplatz in einem Metallberuf.
  • Für mehr Chancen aller Jugendlichen auf einen Ausbildungsplatz betreiben wir ein effektives Matchingverfahren für weniger erfolgreiche Bewerber. Im ersten betrieblichen Lehrjahr begleiten wir die Auszubildenden und unterstützen sie für den Ausbildungserfolg. Wir vernetzen alle drei Bereiche und schaffen dadurch eine neuartige und modulare Konzeption für die Bildungspolitik

Südwestmetall
Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e. V.

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E-Mail: info(at)suedwestmetall.de

URL: http://www.vmi.de/swm/web.nsf/id/pa_de_ausbildung.html
Datum: 22.2.2012

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